Akutstationen

Akutstationen in Embrach und Winterthur

Foto: S. Hofschlaeger_pixelio.de

Für die stationäre Versorgung von Erwachsenen im Alter von 18 bis 64 Jahren betreibt die ipw insgesamt fünf psychiatrische Akutstationen in Winterthur und Embrach. In den teiloffenen Stationen nehmen wir Personen mit schweren psychischen Erkrankungen und Störungen auf, bei denen eine ambulante Versorgung nicht mehr ausreichen ist. Wir bieten Unterstützung in Krisensituationen und interdisziplinäre Behandlungen an. Nicht planbare Eintritte sind rund um die Uhr möglich. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Zuweisern und Nachbetreuern, gesetzlichen Vertretern und Angehörigen.

Aufnahmegespräch mit dem Kernteam
Am Eintrittstag erfolgt mit dem Patienten/der Patientin ein Aufnahmegespräch zusammen mit einem Fallführer (Assistenzarzt/-ärztin oder Psychologe/Psychologin) und mit einer Vertretung des Pflege-Teams. Diese Personen stellen das sogenannte Kernteam dar.

Inhalt dieses Gespräches

  • eine erste psychiatrische Beurteilung des Patienten
  • die pflegerische Einschätzung des Patienten
  • das Festlegen über das weitere Vorgehen bis zum gemeinsamen Gespräch mit dem Oberarzt

Wöchentliche Gespräche
Das Kernteam begleitet den Patienten/die Patientin auch während des weiteren Aufenthalts. Wöchentlich werden ein Bezugspersonengespräch (mit der pflegerischen Bezugsperson), ein Fallführergespräch (mit der fallführenden Assistenzärztin bzw. dem fallführenden Psychologen) wie auch ein Kernteamgespräch (Bezugsperson aus Pflege zusammen mit Fallführer) durchgeführt. Diese Gespräche dienen der Evaluation des Verlaufes der Krankheit wie auch der Klärung des weiteren Behandlungsablaufs.

Besuchszeiten auf den Akutstationen 
09.00 bis 12.00 Uhr
13.00 bis 21.00 Uhr 

Bitte beachten Sie die Therapiezeiten der Patientinnen und Patienten.

Austritt
Frühzeitig wird mit der Austrittsplanung begonnen; Angehörige, behandelnde Ärzte sowie gesetzliche Vertreter werden in die Planung einbezogen.

Der Austritt erfolgt, sobald keine stationäre Behandlung mehr notwendig und eine ambulante oder teilstationäre Nachbetreuung organisiert ist. Teilweise sind auch Verlegungen in andere stationäre Angebote möglich.